Förderprogramme

Studieren in Europa - Zukunft in Sachsen - Die KV Sachsen hat das Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“ entwickelt, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken. Seit 2013 werden 20 Studierende gefördert, die das Medizinstudium im deutschsprachigen Studiengang Humanmedizin an der Universität Pécs in Ungarn aufgenommen haben. Ihnen werden die Studiengebühren für die Dauer der Regelstudienzeit finanziert. Im Anschluss an das Studium werden die Teilnehmer für mindestens fünf Jahre hausärztlich in Sachsen außerhalb der Städte Leipzig/Markkleeberg sowie Dresden/Radebeul tätig.

Seit dem Studienjahr 2020/21 werden 40 Studienplätze gefördert. Die Förderung der zusätzlichen 20 Plätze übernimmt das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Stipendienprogramm "Zahnmedizin studieren auch ohne Einsnull" Die KZV Sachsen-Anhalt bietet begabten und motivierten Studienwilligen die Möglichkeit, im Pécs Zahnmedizin zu studieren – auch mit einem Notendurchschnitt im Abitur von bis zu 2,6 (9 Punkte). Mit dem Stipendienprogramm werden Studierenden finanziell über die gesamte Studiendauer gefördert. Im Gegenzug verpflichten sich die künftigen Studierenden, nach dem Studium für fünf Jahre als Zahnärztin oder Zahnarzt in Sachsen-Anhalt tätig zu sein.

 

Ärzte für die Westpfalz - Aufgrund des wachsenden Notstands in der ärztlichen Versorgung in der ländlichen Region, insbesondere der Westpfalz und dem Landkreis Bad Kreuznach, wurde im Jahr 2023 der Verein Ärzte für die Westpfalz e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, dem drohenden Ärztemangel mit Hilfe verschiedener Maßnahmen entgegenzuwirken. Hierzu zählen die Förderung der ärztlichen Versorgung in der Region Westpfalz und dem Landkreis Bad Kreuznach, die Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz im Rahmen ihres Sicherstellungsauftrags und die Förderung der universitären und praktischen Ausbildung von Medizinstudierenden sowie die Beratung von Studieninteressierten.