Am Markt der hochschulischen Ausbildung herrscht ein starker Wettbewerb, die Marke gehört nicht nur dem Institut, sondern den Kunden, in diesem Fall den Studierenden. Ein Weg für die Markengestaltung ist die kontinuierliche Messung studentischer Zufriedenheit, anhand der Bewertung des bildungsbezogenen Feedbacks können Entwicklungsprozesse gestartet werden, um die Qualität der Bildung weiter zu verbessern. Das genau ist das Ziel des Feedbacksystems an der UPMF. Es ist nicht selbstbezogen, sondern dient als Basis für weitere Implementationen. Durch spezielle Workshops und Kurse unterstützt es die Entwicklung von Lehrkompetenzen, es wird in die Anforderungen den Lehrkräften gegenüber eingebaut, da die Qualität der Lehrtätigkeit einen großen Teil der Bildungskarriere bildet. Es vertieft das Verantwortungsbewusstsein der Studierenden, da ihre Meinung wirklich zählt, auf die längere Strecke verbessert es den Kooperationswillen unter Studierenden und Lehrkräfte.   

Die Feedbackkommission und ihre Vorgänge führten seit dem akademischen Jahr 1977/78 Befragungen auf Papierfragebögen um die Messung studentischer Zufriedenheit aus. Seit dem akademischen Jahr 2010/2011 wurde dies durch online und offline Befragungen mit Monitorgruppen erweitert. Um die studentische Antwortgabe zu motivieren wurde seit dem akademischen Jahr 2012/2013 ein spezielles Bonussystem ausgearbeitet.

bei der Gestaltung der Fragebögen haben wir den Schwerpunkt auf den Datenschutz der ausfüllenden Studierenden gelegt. Das Ausfüllen ist anonym, die Versäumung der Ausfüllensfristen zieht keine negativen Konsequenzen mit sich (darf auch nicht). Das System speichert nicht, wer welchen Fragebogen ausgefüllt hat, nur die Information wird gespeichert, ob der Studierende Fragebögen ausgefüllt hat oder nicht. Nicht einmal die Entwickler des Systems können die Studierende mit den Fragebögen binden.

Feedback bzgl. obligatorischer fächer und praktikumsleiter

Der verwendete Fragebogen besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird das Fach, im zweiten Teil der zum Fach gehörende Praktikumsleiter von den Studierenden bewertet. Alle obligatorischen Fächer der drei Ausbildungsprogramme (Ungarisch, Englisch, Deutsch) nehmen an der Messung teil. Die Fragebogen erscheinen am letzten Tag der Prüfungszeit, darauffolgend kann man sie zwei Wochen lang ausfüllen. Ziel der Befragung ist die studentische Bewertung, die Entdeckung bildungsbezogener Probleme, bzw. die eventuelle Betonung der Zufriedenheit. Der Fragebogen ist kurz, einfach zu behandeln, und obwohl er nicht allen Fächern entsprechend ist, ist er geeignet, das Ziel der Befragung zu erreichen. Ein detaillierteres Feedback bzgl. der bildungsbezogenen Zufriedenheit ist die Aufgabe der sog. Monitorgruppe.

Die den das Fach bezogenen Fragebogen ausfüllenden Studierende werden mit der sog. ein-Tag-früherer Prüfungsanmeldung beschenkt. Das bedeutet, dass die Studierende, die alle Fragebogen bzgl. obligatorischer Fächer innerhalb der Frist ausfüllen, können sich im kommender Vorlesungszeit ein Tag früher als der offizielle Beginn für ihre Prüfungen anmelden.  Für diese Belohnung ist es nicht nötig, die Bewertung bzgl. Wahlfächer, Vorlesungen und Prüfungen abzugeben. Auch für die Studierende lohnt es sich, den Fragebogen auszufüllen, die sich im kommenden Semester passiv stellen möchten, da die Belohnung für das nächste aktive Semester auch zu überliefern ist.

befragung in der monitorgruppe – obligatorische fächer

Die sog. Monitorgruppe ist eine studentische Gruppe derer Aufgabe ist es, über die Vorlesungen der im gegebenen Semester unterrichteten obligatorischen Fächer detailliertes Feedback zu geben. Die Mitglieder der Monitorgruppe sind Studierende eines gegebenen Jahrganges, die nicht nur ihre, sondern auch die Meinung der anderen Studierenden des Jahrgangs bzgl. der Bildung verantwortungsvoll vertreten.

Ziel der Befragung ist die detaillierte Messung der Fächer und die Bestimmung der Stärken und Schwächen der Bildung je Fach.

Die Studierende füllen einen Fragebogen mit 100-150 Fragen aus, der zu jedem Fach eines Jahrgangs gestaltet wird.

Die konkreten Aufgaben der Studierende:

  • Regelmäßige und gewissenhafte Teilnahme an den Vorlesungen, danach das Ausfüllen des Fragebogens (im COOSPACE System).
  • Teilnahme an der Gestaltung eines detaillierten Fragebogens, der auch die aktuellen Probleme eines Faches erkundigt.
  • Ausfüllen eines Fragebogens nach den Prüfungen.

(Die am Programm teilnehmenden Studierende bekommen einen kleinen Geldpreis für die im Semester geleistete Arbeit.)

WEITERE ONLINE ABFRAGUNGEN

Die Fragebögen können im elektronischen Studiensystem ausgefüllt werden. Der Fragebogen erscheint auf der Fläche des jeweiligen Faches, wo die Studierende ihn innerhalb der angegebenen Frist nur einmal ausfüllen können.

Bewertung von Wahlfächern

Für jeden Studierenden erscheint der Fragebogen auf der Fläche der elektiven und fakultativen Fächer in der 13. Vorlesungswoche, für das Ausfüllen dieses haben sie nach dem Ende der Prüfungszeit noch einen Monat Zeit. 

Bewertung der Prüfungen

Den Bewertungsbogen bzgl. Prüfungen, der 24 Stunden nach der Prüfung erscheint, können die Studierende nach dem Ende der Prüfungszeit noch einen Monat lang ausfüllen.

Bewertung der Vorlesungen

Ab dem Beginn des Semesters erscheint für die Studierende auf der Fläche der Vorlesung ein Fragebogen, den die Studierende nach der Vorlesung zwei Wochen lang ausfüllen können.

„Immatrikulationsfragebogen”

Das ist ein für die Erstsemestler erreichbarer Fragebogen im September jedes akademischen Jahres. Um die Prüfungsanmeldungsbelohnung zu bekommen, müssen die Erstsemestler diesen ausfüllen.

fakten über das FEEDBACK

  • 4 Fachrichtungen
  • 3 Sprachen (Ungarisch, Englisch, Deutsch)
  • 475 obligatorische Fächer pro Semester
  • Möglichkeit mehr als 3200 Wahlfächer, 1900 Vorlesungen und 95 000 Prüfungen zu bewerten

Bisher mehr als 150 000 ausgefüllte Fragebögen wurden mit wissenschaftliches Bedarfs analysiert.

Language